Benefizkonzert 2009

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Benefizkonzert für Straßenkinder in Kenia war ein großer Erfolg

Kolpingjugend Lautenbach veranstaltet Benefizkonzert / Spenden gehen an die Kenia-Hilfe

Unter dem Motto „Musik für Kenia“ hat die Kolpingjugend Lautenbach ein sehr gelungenes Benefizkonzert veranstaltet. Der gesammelte Spendenbetrag von 800 Euro kommt der Keniahilfe von Albert und Christel Lehmann zugute.

(Bericht von Kerstin Müller über das Benefizkonzert vom 03.05.2009)

Lautenbach. Ein Hauch von Afrika übermittelte der liebevoll in afrikanischem Stil hergerichtete Pfarrsaal den Besuchern auf Anhieb, die den beschaulichen Raum bald bis auf den letzten Sitzplatz ausfüllten. Das Benefizkonzert „Musik für Kenia“ lockte viele interessierte Gäste und begeisterte diese. Die Veranstaltung, die von der Kolpingjugend Lautenbach organisiert wurde, kommt ausschließlich der Kenia-Hilfe von Albert und Christel Lehmann aus Oberkirch zugute, die den Erlös und Spenden des Konzerts zur Finanzierung ihrer Projekte in Kenia einsetzen werden. Ziel der Projekte ist es, Straßenkindern vor allem in der Gegend um Mombasa in einem Hilfszentrum eine sichere Bleibe und mit Schulbildung neue Zukunftsperspektiven zu geben. Mit dem Konzert „Musik für Kenia“ kam sowohl die Intention der Veranstaltung, Kindern in Afrika zu helfen, durch Informationstafeln und die Möglichkeit zum Gespräch mit Christel und Albert Lehmann zum Ausdruck, als auch die Intention Musikern Raum für eine künstlerische Entfaltung für einen guten Zweck zu geben. Den Auftakt des Benefizkonzerts machte die Lautenbacher Kirchenband „Santa Maria“, die damit ihren ersten Auftritt außerhalb der Kirchenmauern mit Bravour meisterte. Gewidmet hat sich die Pfarrband vorwiegend moderner kirchlicher Literatur, bot aber auch den traditionellen Gospelsong „Go down, Moses“ oder „O happy day“ aus Sister Act aussagekräftig dar. Als einzige Solistin des Abends begeisterte Johanna Huber am Keyboard mit „I like Chopin“. Die Schulband des HFG, Red Icon, brachte unter anderem mit dem Titel „Mit dir chilln“ der Band Revolverheld oder „Adioz“ von den Böhsen Onkelz Rock auf die Bühne. Jonas Leopold punktete als souverän-lässiger Rocksänger. Aber auch mit Songs fühlte sich die Schulband vertraut und spielte mit Romy Polauke als Sängerin „Bubbly“. Auf dem Weg durch verschiedene Musikgenre darf Jazz natürlich nicht fehlen. Die Band Groove and Session zauberte eine wunderbare Jazzaura um sich und glänzte mit einem selbstkomponierten Stück. Das Flötenensemble aus Mechthild Palberg und drei ihrer Schülerinnen interpretierte Corellis „Largo“ und „Sarabande“ sowie ein „Allegro“ von Händel mit großer Spielfertigkeit und viel Ausdruck. Nach all den gelungenen Darbietungen brachte Stefanie Fischer mit ihrer Band zum Schluss des Konzertes noch Broadway-Feeling auf die Bühne. Sie entließ das begeisterte Publikum mit einem bezaubernden „Ich fühl wie du“ aus dem Musical Tabaluga. Die Musiker ernteten aber nicht nur für ihre musikalischen Leistungen, sondern auch für ihr Engagement großen Beifall. Albert und Christel Lehmann dankten allen für ihre Mühe, insbesondere Lena-Maria Rank, die als Moderatorin durchs Programm geführt und als Initiatorin des Projekts dieses überhaupt ermöglicht hat. Die Konzertbesucher drückten ihre Begeisterung durch eine großzügige Spende aus. Insgesamt kamen 800 Euro an diesem Abend zusammen. „Es ist ein überwältigender Erfolg“, so Lena-Maria Rank, „über den sich besonders die Kinder in Afrika freuen werden“.

Alle Musiker des Benefizkonzertes, dritte von rechts (mit Blumenstrauß) Lena-Maria Rank, daneben Albert und Christel Lehmann (Foto von Kerstin Müller)
Bild der Beteiligten am Benefizkonzert 2009
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